Erasmus+ Mobilität für Berufsbildungspersonal

Nach Povoa de Varim in Portugal vom 02.10.2017 bis 06.10.2017

Zwölf Berufsbildungsexperten aus der Region um Hannover sind vom 02.10.2017 bis 06.10.2017 nach Povoa de Varzim (Portugal) geflogen, um sich mit dortigen Experten aus der Berufsbildung fachlich auszutauschen und voneinander zu lernen. Anders als im „Dualen Ausbildungssystem“ Deutschlands wird in Portugal die komplette Ausbildung im Rahmen einer „Berufsschule“ absolviert und durch Betriebspraktika unterstützt.

Gastgeber war die Firma „Associação de Mobilidade Intercultural Euromob„.

Dort wurde über unseren Besuch berichtet.

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Diverse Fachgespräche und Workshops ermöglichten Einblicke in die Bereiche Berufsbildung, berufliche Weiterbildung, Strukturen und Produkte der regionalen Gastronomie sowie Migrationsfaktoren. Hierzu wurden zwei unterschiedliche berufliche Schulen für gastronomische Ausbildungsgänge in der Region erkundet. Ein weiterer zentraler Bestandteil war der Austausch über Arbeitsmarktstrukturen sowie über relevante kulturelle Spezifika.

Es gab zusätzlich ein aufschlussreiches Fachgespräch im Rathaus mit dem u. a. für Bildung zuständigen Vize-Bürgermeister von Povoa de Varzim, Herrn Luis Diamanti, über den Aufbau des portugiesischen Bildungssystems und Fragen zum Arbeitsmarkt.

Nach Thessaloniki in Griechenland vom 03.04.2016 bis 09.04.2016

Vom 03.04.2016 bis zum 09.04.2016 sind elf Berufsbildungsexperten zu einer Bildungsreise nach Thessaloniki in Griechenland geflogen: darunter waren Mitarbeiter der juniver Jugendberufshilfe Diakonie Hannover gGmbH, Ausbildungsbeauftragte aus Kooperationsunternehmen, Berufsschullehrkräfte, Mitarbeiter des Jobcenters Hannover sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Organisationen, die Migranten und Geflüchtete bei der Integration unterstützen. Gastgeber war das Unternehmen “Dialogos“ (http://www.dialogos.net.gr/el/) aus Thessaloniki.

Es ging um den gezielten Austausch mit Experten aus der Metropolregion Thessaloniki über Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen dem deutschen und dem griechischen (Berufs-) Bildungssystem, um Fragen der Anerkennung von Abschlüssen, und die Erweiterung des Kooperationsnetzwerks. Interkulturelle und interreligiöse Aspekte im Zusammenhang mit Arbeitsmigration waren ebenso wichtige Themen, um die private und berufliche Integration von Migranten in einer anderen Kultur wie Deutschland angemessen gestalten zu können.

Weitere Themen waren die Arbeitsmarktsituation in Griechenland und die Situation von Menschen am Übergang zwischen Ausbildung und Arbeitsmarkt. Bilaterale Migrationsfaktoren waren ein weiteres Thema, wobei die hohe (Jugend-) Arbeitslosigkeit eine wichtige Rolle spielt.

Im Rahmen des Projektes „MobiProEU“, bei dem juniver seit 2016 mehrere junge Menschen aus Thessaloniki bei ihrer Berufsausbildung in der Region Hannover unterstützt, sind die gewonnenen Erkenntnisse zentraler Bestandteil der täglichen Arbeit.

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